| Montag, 19. November 2012 | |
| Ab 08:30 | Einlass |
| 09:15 – 09:30 |
Begrüßung durch den Moderator |
| 09:30 – 10:00 |
Impuls: Regional-Lobbying Wenn Entscheidungen auf kommunaler Ebene getroffen werden, dann muss auch Lobbyarbeit kommunale Gegebenheiten berücksichtigen und in der Lage sein, damit zu arbeiten. Bauvorhaben – auch großer Infrastrukturprojekte –, Privatisierungen und Rekommunalisierungen sowie Ansiedlungen – all dies sind häufig Kommunalvorhaben. |
| 10:00 – 10:15 | Pause |
| 10:15 – 10:45 | Best Cases – Session 1 |
| Regional: |
Facetten der Großprojektfähigkeit Ob Bahnhof, Straße oder Stromleitung: Großprojekte treffen vor Ort auf immer mehr und immer besser organisierten Widerstand. Viele Vorhaben scheitern heutzutage folglich nicht mehr am fehlenden Geld oder schlechten Ingenieursleistungen, sondern an fehlender Akzeptanz in der Region. An Beispielen wird gezeigt, was Unternehmen tun können, um auch kritische Großprojekte zum Erfolg zu führen. |
| National: |
Vor der Bundestagswahl: Advocacyarbeit für die nächste Legislaturperiode Wahlprüfsteine sind vor den Wahlen ein eingeübtes Instrument der Lobbyarbeit. Aber ein Jahr vor den Bundestagswahlen? |
| International: |
Globalisierung vs. Regionalisierung – Erfolgreich in Brüssel lobbyieren Worauf kommt es beim Lobbying auf der nationalen und internationalen Ebene an? Kann in Zeiten von gleichzeitiger Globalisierung und Regionalisierung die eine Ebene ohne die andere noch auskommen? Und was muss beachtet werden, um in Brüssel erfolgreich zu sein? Professor Dr. Karl Jurka freut sich, auf diese und weitere Fragen in einem praxisbezogenen Vortrag und in einer durchaus auch kontroversen Diskussion einzugehen. |
| 10:45 – 11:15 | Best Cases – Session 2 |
| Regional: |
Tägliche Beziehungsarbeit als Erfolgskonzept Veolia Wasser ist starker Partner von Kommunen. Ob in Döbeln, Gera oder Berlin – die Zusammenarbeit mit Entscheidern vor Ort ist produktiv, konstruktiv und beizeiten auch kontrovers. Offenheit für die regionalen Bedürfnisse und Kompetenz für maßgeschneiderte Lösungen sind wichtige Erfolgsfaktoren für eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ebenso zentral ist, gerade wenn es um grundlegende Dienstleistungen im Bereich der Daseinsvorsorge geht, die klare Verständigung auf gemeinsame Ziele der Kooperation. Dabei ist es Teil der Veolia-Philosophie, nah dran zu sein an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger – nicht nur in der Theorie, sondern durch eine starke Präsenz direkt vor Ort. |
| National: |
Lobbying in Österreich: Registrierungspflicht! Professionelles Lobbying in Österreich hat Tradition, Bestand – und seine Eigenheiten. Wer in Wien lobbyiert benötigt exakte Kenntnisse über die mächtigen Sozialpartnerorganisationen, die Funktionsweisen der Parteiapparate und die Gepflogenheiten im Parlament. Neu ab Januar 2013 ist die verpflichtende Registrierung von Lobbyisten in einem “semi-öffentlichen Register”, angesiedelt im Bundesministerium für Justiz. Auch diese neue und erstmalige Registrierung hat seine typisch österreichischen Eigenheiten wie etwa gebührenpflichtige Eintragung und Sanktionen von Strafzahlungen bis zur “Entfernung aus dem Register”. Egal ob Unternehmen, Agentur, Verband oder NGO aus Deutschland – um in Wien Lobbying betreiben zu können, müssen sich alle in Zukunft vorab registrieren lassen. Aber wie genau, mit welchen Auskünften, wo und zu welchen Bedingungen? |
| International: |
Grenzen überwinden. Public Affairs für ein länderübergreifendes Infrastrukturprojekt Wenn ein Projekt mit neun Staaten umwelttechnisch zu diskutieren ist und fünf Länder die notwendigen Untersuchungs- und Baugenehmigungen just in time erteilen sollen, droht erhebliche Komplexität. Die Case Study zeigt, wie Nord Stream nach intensiver Analyse einen detaillierten Kommunikations- und Public Affairs-Prozess in neun Ostseeanrainerstaaten sowie in Brüssel, London und Paris aufsetzte, um die gesteckten Ziele zu erreichen. |
| 11:15 – 11:45 | Kaffeepause |
| 11:45 – 12:15 |
Impuls: National-Lobbying Sonne, Wind, Biomasse: Kommunale Verbundunternehmen oder neue Anbieter – Sie alle versuchen sich durch Verbände oder Büros Gehör zu verschaffen. Für Politik ist das bisweilen verwirrend. Mehr Orientierung gibt es, wenn Positionen über alle Bereiche und Wertschöpfungsstufen hinweg erarbeitet werden. Das ist anstrengend aber die Ergebnisse können Orientierung geben in einer komplizierten Debatte. Das ist die Grundlage für die erfolgreiche Arbeit des BDEW. |
| 12:15 – 12:30 | Pause |
| 12:30 – 13:00 |
Impuls: International-Lobbying …betitelt VDA-Präsident Matthias Wissmann das Motto auf der diesjährigen IAA. Es steht für Innovationskraft der Automobilbranche: Allein 23 Prozent Absatzerhöhung in den USA für deutsche Pkw-Marken. |
| 13:00 – 14:00 | Mittagspause |
| 14:00 – 14:30 | Best Cases – Session 3 |
| Regional: |
Hidden Champions oder politische Legastheniker? Regionen im Fokus politischer Kommunikation Die Provinz gerät in den Blick. Denn in den Regionen sind Mandatsträger sensibel. US-Konzerne in Deutschland haben den Trend erkannt und lobbyieren „auf dem Land“. Doch auch die Regionen selbst stehen vor der Herausforderung, ihre politische Kommunikation zu professionalisieren. Dabei warten die Akteure mit je eigenen Herausforderungen auf, die Public Affairs-Strategen beachten sollten. |
| National: |
Weltweit online, national gebunden – Social Media im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Kontrollverlust
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| International: |
Quo vadis ‚Made in Germany‘ – wahrgenommene Stärken und Schwächen deutscher Unternehmen & Marken in den BRIC-Staaten
Die politische Standortdiskussion steht häufig der internationalen Firmenlogik konträr gegenüber. Dennoch agieren deutsche Unternehmen weltweit sehr erfolgreich. Aber wie lässt sich der kollektive Erfolg deutscher Exportgüter erklären? Und wo steht Deutschland mit Blick auf die neuen Märkte? |
| 14:30 – 15:00 | Best Cases – Session 4 |
| Regional: |
Regionale Public Affairs im Kontext globaler Marktstrategien Auch und gerade in Zeiten globaler Wirtschaftsbeziehungen wird regionale Interessenvertretung zunehmend relevant. Nicht zuletzt aufgrund unseres föderalistischen Systems ist es auch für international tätige Unternehmen unabdingbar, sich mit landespolitischen Agenden und Stakeholdern auseinanderzusetzen. Für die Public Affairs-Beratung bedeutet dies, Strategie und Maßnahmenmix spezifisch auf die regionalen Belange und Randbedingungen zuzuschneiden. Dass das Augenmerk dabei nicht allein auf die Politik, sondern vermehrt auch auf zivilgesellschaftliche Akteure wie NGO’s, Bürgerinitiativen oder Vereinen gerichtet werden muss, belegen aktuelle Beispiele aus der Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik. |
| National: | |
| International: |
„Weltmarktführer“ – Herausforderungen der Interessenvertretung auf dem Weg zum Autobauer Nr. 1 Der europäische Automarkt ist so gut wie gesättigt. Wirtschafts- und Finanzkrise lassen den Markt zusätzlich abkühlen. Wie gut, dass es aufsteigende Länder mit wachsender Mittelschicht gibt. Ob Brasilien, Indien oder China – die Nachfrage nach neuen Autos ist groß. Und gerade die deutschen Autobauer mischen ganz vorne mit. Welche Fettnäpfchen es dabei auszulassen gilt, darauf wird Dr. Thomas Steg von VW praxisnahe Antworten liefern. |
| 15:15 – 15:45 | Best Cases – Session 5 |
| Regional: |
Die Stärke des Informellen – Meinungsbildung und Interessenvertretung im politischen Prozess auf lokaler und regionaler Ebene Interessenvertretung in den Kommunen und Regionen setzt besondere Kenntnisse voraus. Denn die Identifikation der Kommunalpolitiker und –behörden, aber auch die der Unternehmen vor Ort, mit der Heimat ist besonders hoch. Man kennt sich und weiß, worum es geht. Der Verlauf jeder Straße, jeder Stromtrasse, der Bau jedes Kraftwerks, jedes Endlagers wird kontrovers diskutiert. Offen in Bürgerdialogen, aber auch auf informellen Kanälen. Dr. Heribert Gisch gibt Einblick in ein System, in dem durch Nuancen in kürzester Zeit scheinbar unproblematische Vorhaben massiven Protest erzeugen. |
| National: |
Soziale Konflikte – Interessenvertretung in der Krise Nach welchen Regeln artikuliert und vertritt man seine Interessen mitten im Unwetter? Kein Land ist entspannt. Politik, Bürger und Medien in ganz Europa sind aufgeregt und zum Teil aufgewühlt angesichts der Eurokrise. Anhand konkreter deutscher Beispiele wird gezeigt, wie es einigen gelingt ihren Sorgen Gesicht und Stimme zu verleihen und anderen nicht. |
| International: |
The Clash of Cultures – Katar goes Germany Katar mischt sich zunehmend ein – im Sport, in Politik und Wirtschaft. Die überwiegend skeptischen Reaktionen darauf zeigen, dass |
| 15:45 – 16:15 | Best Cases – Session 6 |
| Regional: |
Information, Partizipation, Legitimation: Geothermie im Dialog mit dem Bürger Politik ist am vitalsten, wo die Bürger leben. Ob in Kommunen oder Ländern, gegen den Widerstand der Bürger geht nichts, mit ihrer Unterstützung aber alles. Auch viele Berliner Mandatsträger richten ihre Politik nach der Stimmung in ihren Wahlkreisen aus. Wer vor Ort erfolgreich sein will, muss die Kirche im Dorf lassen. Regionales Lobbying ist Interessenvertretung am Boden der Tatsachen. |
| National: |
Live Tolerance – Public Value-Formate als Grundlage von Public Affairs Medienunternehmen wirken an der Schnittstelle von Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie unterliegen einer besonderen Aufsicht, um Meinungsfreiheit und Medienvielfalt zu garantieren. Die Schaffung von Public Value ist hier die Grundlage von Public Affairs. Die ProSiebenSat.1 Media AG schafft Public Value durch innovative Konzepte wie den Tolerance Day auf Pro7 – ein TV-Event, das gesellschaftspolitisch relevant ist und das Unternehmen zum glaubwürdigen Dialogpartner der Politik macht. |
| International: |
Weltweite Interessenvertretung: Entscheidend für Unternehmenserfolg Das Geschäftsumfeld globaler Unternehmen wie der Daimler AG ist politischer geworden. Experten- Umfragen unterstreichen, dass der Staat einer der Stakeholder mit dem größten wirtschaftlichen Einfluss auf Unternehmen ist. Dabei spielt die zunehmende Regulierung in der Triade, aber auch unsere Expansion in neue Wachstumsmärkte eine Rolle. In diesen sind oft politische Aspekte entscheidend für das Funktionieren der Wirtschaft. Damit ist eine effektive und dialogorientierte Interessenvertretung mit einem weltweiten Netzwerk von hoher Bedeutung für den Geschäfts erfolg. |
| 16:15 – 16:45 | Pause |
| 16:45 – 17:45 |
Abschlussdiskussion:
Foto: Thomas Kierok |
| 17:45 – 18:00 | Verabschiedung durch den Moderator Christian ArnsAkademieleiter Deutsche Presseakademie |
| ab 19:00 | Gala zur Verleihung des Politikawards im Tipi am Kanzleramt |


























