26. November 2009
11:00 - 12:00
Best Case
Wunderwaffe Online-Campaigning? Mobilisierung im Zeitalter von Social Networks und Twitter
Annähernd 70 Prozent der Deutschen verbringen mittlerweile durchschnittlich 136 Minuten pro Tag im Internet - kein Wunder also, dass Online-Campaigning als das Zauberwort des modernen Wahlkampfes gilt. Das Web 2.0 eröffnet den Parteien zahllose Möglichkeiten den Dialog mit Bürgern und Medien zu reformieren, Bürgernähe zu demonstrieren und die eigenen Anhänger innerhalb kürzester Zeit zu mobilisieren. Folglich bloggen, twittern und podcasten Politiker aller Parteien und Ebenen um die Aufmerksamkeit des internetfähigen Bürgers, Social Networks sprießen aus dem Boden, ergänzen die herkömmlichen Kommunikationswege und erreichen so ganz neue Zielgruppen. Doch lohnt sich der Aufwand einer Online-Kampagne? Welches Potenzial bietet das Web 2.0 und wo liegen die Gefahren? In seinem Vortrag erläutert Markus Berger-de León die Charakteristika sozialer Netzwerke in der politischen Kommunikation, bevor Robert Heinrich von praktischen Erfahrungen aus dem Online-Wahlkampf der Grünen berichtet.























