26. November 2009
16:00 - 17:00
Best Case
Strategische Allianzen und Stakeholder-Mobilisierung
Ob geltende rechtliche Bestimmungen, ein anstehendes Gesetzesvorhaben oder kurzsichtiger politischer Aktionismus - jede politische Handlung verändert das Leben zahlreicher, meist unterschiedlich motivierter Stakeholder. Doch obwohl in vielen Situationen die Bündelung des gemeinsamen Interesses für alle betroffenen Gruppen Priorität haben sollte, ist es schwierig eine schlagkräftige strategische Allianz zu organisieren. Heterogene Interessenlagen erschweren die Kooperation und stehen einer einheitlichen Kommunikation vielfach im Wege. Von positiven Erfahrungen in der Artikulation eines (not-)gemeinschaftlichen Interesses können Thomas Heitmann und Matthias Wambach berichten. So setzte sich Heitmann als Teil der kurzfristig initiierten Interessenvertretung Forum Pro Paintballsport 2009 erfolgreich gegen ein geplantes Verbot von Paintball zur Wehr. Wambach hingegen war Kampagnenleiter des Aktionsbündnisses "Freie Wahl zwischen Ethik und Religion", Pro Reli e.V., und bestimmte mit dem Berliner Volksbegehren und Volksentscheid über Monate die öffentliche Diskussion.























